1   18
7   24
4   57
6   48
4   37
3   21
5   28
5   54
18   49
3   69

Positiv denken – 12 Geheimnisse glücklicher Menschen

Positiv Denken

Hin und wieder geht es uns nicht so gut. Es muss nicht mal was passiert sein, und wir müssen acht geben, dass wir uns nicht runterziehen lassen. Es scheint oft schwarz oder weiss: Entweder wir geben der Belastung nach und fallen oder wir überwinden sie indem wir positiv bleiben zu versuchen!

Immer positiv zu denken fällt uns nicht immer leicht, bewahrt uns aber vor extremen Tiefen und bringt uns weiter. Denn andere Menschen um uns herum möchten positive Menschen um sich herum und Positivität macht es uns einfacher in vielen Lebenssituationen. Mein jüngeres Ich war lange nicht so positiv eingestellt und ich dachte manchmal, alle hätten es auf mich abgesehen. Wie ich zu einer positiven Grundeinstellung kam und wie auch du das lernen kannst – und letztendlich etwas für dein Wohlbefinden machst, erkläre ich dir hier. Du kannst es üben und du wirst sehen, es wird dir immer leichter fallen und du fühlst dich, als wäre ein Ballast von dir gefallen.

Fange an bei dir selbst an

Als ich jünger war, begegnete ich vielen negativen Menschen. Es war einfach miteinander über andere zu lästern zusammen. Dies macht Sinn, weil man sich dann erhoben fühlt über andere. Irgendwann kam aber dann der Wendepunkt: Denn es wurde mir bewusst, dass man eigentlich nichts über die andere Person sagt, sondern seine eigenen Gedanken offenbart. Das wollte ich nicht mehr und unbedingt ändern!

Doch wie?

Ich las viel und merkte, dass ich sehr viel an mir selbst arbeiten muss. Jede Situation kann entweder positiv oder negativ ausgelegt werden. Das berühmte Glas: Man kann es halb leer oder halb voll sehen.

12 Geheimnisse glücklicher Menschen

Höre auf dich an Kleinigkeiten festzunageln

Ständig treffen wir in unserem Alltag auf kleine Hindernisse oder Widrigkeiten, die uns immer wieder das Leben erschweren. Es kommt vor, dass in uns drin dann der Pessimismus erwacht. Daraufhin kommen als Folge kleinste unvorhersehbare Herausforderungen oder kleine Störungen als grösser vor als sie überhaupt sind! Man versinnbildlicht sozusagen den bekannten Spruch: „Aus einer Mücke einen Elefanten machen“. Ich habe entschlossen, das möchte ich nicht (mehr). Ich möchte kein angestiegenes Stresslevel, nicht gereizt, genervt sein und schon gar nicht immer wieder Negativität in mir sammeln und herum tragen.

Unser Stresslevel steigt an, wir sind vermehrt gereizt, genervt und empfinden schon die kleinsten Dinge als immense Hindernisse. Wir generieren somit immer wieder neue Negativität, die wir in uns sammeln, mit uns herumtragen und die weiter in uns gärt. Irgendwann platzt uns dann der Kragen und der geballte Schwall an Negativität kommt an ungewollter Stelle heraus oder wir fühlen die Schwere des wachsenden Pessimismus, die uns den Weg erschwert.

Wie du es schaffst Gedanken an Kleinigkeiten zu verschwenden, braucht etwas Übung: Jedes Mal, wenn es dich überkommt und du bauschst eine Kleinigkeit auf, dann versuche dies zu unterbrechen. Du könntest zum Beispiel kurz gut durchschnaufen. Ich gehe manchmal dann schnell raus und spaziere. Von weit weg habe ich eine ganz andere Perspektive und beruhige mich schnell.

In jeder Situation das Positive sehen

Wer positiv denkt ist glücklicher. Das ist erwiesen. Deswegen ist es wichtig in jeder Situation alle Perspektiven zu beleuchten und etwas Positives heraus nehmen und denken. Sei es auch nur etwas, dass man aus einer blöden Situation oder einem vermeintlichen Fehler etwas gelernt hat.

Nicht sich selbst hetzen und stressen

Bei allem was wir machen können wir etwas entschleunigen: Sei das beim Essen, beim Gehen, beim Reden, etc. Ich bin zum Beispiel oft aufgefallen, wie ich «gestresst» 3 Dinge auf einmal machte. Das wirkt negativ aufs Umfeld und Stress ist wieder vorprogrammiert!

Wir müssen definitv unser Stresslevel reduzieren und achtsam mit unseren Energien umgehen und dabei spielt Schnelligkeit eine wichtige Rolle. Geb acht auf dich und reduziere deine Geschwindigkeit bei allem was du tust. Was besonders schön ist an Achtsamkeit mit sich selbst: Durch das gesenkte Stresslevel lernt man klarer und fokussierter zu denken, da der Geist ruhiger ist. Und sowieso: Für eine wichtige Entscheidung darf man sich erst recht Zeit lassen!

Hier eine Info meinerseits: Als ich so voll im Stresslevel war, haben mich langsamere Menschen und langsame Entscheidungen jeweils genervt. Auch jetzt bin ich noch schneller und effektiver in manchen Dingen als andere. Aber ich akzeptiere und bewundere sogar andere für ihre Musse. Ich bin toleranter geworden und stecke mich auch gerne an von solchen Menschen.

Schau für eine Umgebung mit positiven Menschen und Dingen

Negativität zehrt an unseren Kräften. Sei dir das bewusst. Versuche dich dem Negativen abzuwenden. Schenke deine Zeit nur den Menschen um dich herum, die dir gut tun, respektive die positiv eingestellt sind. Das Wunder dabei: Die Positivität verbreitet sich wie ein Lauffeuer und viel schneller als jeglicher Pessimismus! Positivität steckt an! Wenn du zum Beispiel neben jemandem stehst, der herzlich lacht und sich fast in die Hose macht, musst auch du anfangen zu lachen!

Genau deswegen hilft es dir ungemein, dich mit Menschen zu umgeben und nur die Menschen in dein Leben zu lassen, die eine positive Haltung haben. Verbringst du deine Zeit mehrheitlich mit pessimistischen Menschen, brauchst du sehr viel Energie, damit dies sich nicht auf deine Laune auswirkt. Selbstverständlich liegt es auch ein wenig an dir mit deiner Haltung Positivät zu verbreiten und Menschen zum Umdenken zu bewegen. Das sind meist die schönsten Erlebnisse für beide Seiten. Und du profitierst davon.

Manchmal nützt es auch schlechte Einstellungen einfach zu ignorieren und einem selbst zu sagen: «Hoffentlich kommt diese Person auch mal zu meiner positiven Einstellung. Ich wünsche es ihr!»

Trainiere dir eine positive Sprache an

Ev. ist es dir schon beim Lesen dieses Artikels aufgefallen: Ich versuche jedes Thema positiv zu verfassen und versuche negative Wörter zu vermeiden. Dazu gehören auch Verbote. Positivität kommt nicht mit Fokus auf Verbote, sondern mit einem Gebot oder Vorzeigen, wie es besser geht. Vera F. Birkenbihl als Expertin für gehirngerechtes Lehren und Lernen verglich für dies einen Rasen, der nicht betreten werden sollte. Wenn da steht: «Rasen nicht betreten», dann betraten mehr Menschen den Rasen als wenn steht : «Bitte Gehwege um den Rasen herum nutzen».

Birkenbihl war ebenfalls der Meinung, dass das Empfinden der meisten Menschen ebenfalls negativ ist. Was wir denken und sagen, können wir jedoch beeinflussen – und so die Welt, in der wir leben, verändern. Im Buch «Positives Denken von A-Z» findest du eine Sammlung von positiven Wörtern, die dir helfen, deine Wahrnehmung und Reaktionen in jeder Situation selbst zu bestimmen – uns so zu «positivieren».

Positive Konversationen zu führen habe ich erstmals im Beruf erlernt. Und zwar im Rahmen vom Reklamationsmanagement im Tourismus oder im Community Management online hilft es negative Momente mit positiven Wörtern zu entkräften. Sag beispielsweise nie: «das Problem ist…», sondern lieber «ich überwinde die Schwierigkeit durch….» oder «die Herausforderung ist….». Got it?

Nehme Kritik nicht persönlich

Fühlst du dich wie ich schnell angegriffen und verletzt? Gehen viele Äusserungen von anderen unter die Haut? Dann solltest du lernen, gelassener zu bleiben. Denn wenn du alle Äusserungen deiner Mitmenschen persönlich nimmst, dann fühlst du dich schnell angegriffen, verletzt, gekränkt und gedemütigt. Du fühlst dich hilflos und vielleicht den Tränen nahe.

Doch eigentlich hat das, was andere zu dir oder über dich sagen, in Wirklichkeit gar nichts mit dir oder deiner Persönlichkeit zu tun! Die Realität und Ansicht eines jeden ist unterschiedlich und jeder Mensch hat eine andere Ideologie wie die Welt zu funktionieren hat und was gut und was schlecht sein soll.

Kritik bedeutet also, dass etwas in seinem Weltbild nicht korrekt erscheint. Es ist an dir zu entscheiden, ob du dich seinem Weltbild anpassen möchtest oder ob die Kritik für dich unwichtig ist.

Wenn dich also jemand für irgendwas kritisiert, dann macht er das deshalb, weil es in SEINEM Weltbild irgendwie falsch ist. Das hat aber nichts mit dir zu tun. Du kannst selbst entscheiden, ob du dich seinem Weltbild anpassen willst oder die Kritik ins Leere laufen lässt.

Atme erst durch und versuche dich zu beruhigen. Dann versuche eventuell klärende Fragen zu stellen, denn ev. hast du etwas anders verstanden. Oder die Gegenseite ist in einer schlechten seelischen Verfassung und das Gesagte hat gar nichts mit dir zu tun. Sprich mit andern darüber um dir klar zu werden, was an der Kritik dich wirklich angehen sollte. Denn oft sagt Kritik mehr über den Kritisierenden als über den Kritisierten aus.

Ich meine nicht, dass man sich total verschliessen soll vor der Kritik anderer, aber man sollte nach dem Credo von Dalai Lama leben: «Niemand kann mich ohne meine Erlaubnis verletzen».

Achte auf deine Grenzen und Bedürfnisse

Damit du positiv bleiben kannst, ist es wichtig für dich zu sorgen und achtsam sein zu dir. Achte auf deine Bedürfnisse und Grenzen. Lasse andere wissen (auch Kinder), welche Bedürfnisse du hast. Steh für dich ein. Deine Bedürfnisse sind auch wichtig. Nicht nur die Bedürfnisse deiner Kinder. Nehm dir auch mal eine Mama Auszeit. Ich weiss, gerade Mamis tendieren oft zum schlechten Gewissen. Da habe ich einen Beitrag für dich: Schlechtes Gewissen warum nur mit mir? Und entlaste dich auch mal im Alltag – Wie ich zu Entlastung im Alltag komme

Bedürfnisse sind sehr wichtig. Falls du dich da noch nicht auskennst, kannst du mal in meinem Beitrag dazu stöbern: Warum wir die Bedürfnisse unserer Kinder ernst nehmen müssen

Verabschiede dich von der Opferrolle

Mit dem positiv denken kommt einher Verantwortung fürs eigene Leben zu übernehmen. Denke nicht, dass immer nur dir schlimme Dinge geschehen. Meine nicht, dass nur du es finanziell, arbeitstechnisch oder in der Familie schwer hast. Du hast so viel mehr Dinge selbst in der Hand und Einfluss auf viele Aspekte in deinem Leben. Versuche dich zu hintersinnen und zu überlegen, wo du ansetzen könntest. Sobald du verstanden hast welche Konsequenzen durch dein Handeln entstehen, fällt es dir einfacher zu handeln und Situationen anders wahrzunehmen.

Höre auf mit Vergleichen

Die Nachbarin hat nie Streit mit ihrem Mann, der Arbeitskollege fährt ein schickeres Auto, etc. Das bringt dir alles nichts. Du verlierst Energie negativ über deine Situation nachzudenken. Du vergleichst dich meist mit besser gestellten. Du könntest dies auch umgekehrt mit schlechter gestellten tun. Aber auch das ist zwecklos. Denn niemand ist perfekt und hat Aspekte in seinem Leben, die nicht perfekt sind. Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg und kein Leben gleicht dem anderen. Konzentriere dich auf dich und auf dein Leben!

Feiere grössere und auch kleinere Erfolge

Ich muss gestehen, ich konnte das nicht immer. Ich fühlte mich oft unangenehm und noch jetzt hab ich manchmal Mühe mir selbst über die Schulter zu klopfen. Doch sei dir deinem Wert bewusst. Feiere deine kleinen und grossen Erfolge, du hast es dir selbst erarbeitet. Sei stolz auf dich und deine Leistungen. Galube an dich und gehe weitere Ziele mit einem positiven Mindset an.

Meine Tochter belächelt mich manchmal wenn ich von meinen Erfolgen spreche. Dann erkläre ich ihr, dass ich einfach zu mir und allen ehrlich sein möchte. Ich kann mich nicht über Erfolge von anderen freuen und meine eigenen verstecken.

Dosiere Nachrichten und Social Media

Man konsumiert täglich viele Negativität in Form von Katastrophenmeldungen, Misshandlungen, Gewalttaten, etc. im Radio, auf Social Media und Fernsehen. Man könnte meinen, es gäbe nur noch Schlimmes auf dieser Welt. Dein Gehirn wird beschäftigt mit der Verarbeitung von Negativem. Doch dabei gibt es nebst grossen und kleinen Katastrophen, Gewalttaten und Unfairem auch täglich zig positive Dinge. Nur die funktionieren wegen der Sensationslust nicht so gut an erster Stelle und deswegen unter repräsentiert.

Deswegen empfehle ich dir die Nachrichten zu dosieren. Lösche deine App mit den Nachrichten oder schaue mal ein paar Tage keine Nachrichten mehr und versuche dich so gut es geht abzuschotten. Du musst keine Angst haben etwas zu verpassen. Die für dich relevanten Nachrichten erhältst du so oder so. Lasse nicht zu, dass du ununterbrochen mit Negativem bombardiert wirst.

Ein weiteres Thema sind Social Media. Der Algorithmus versucht immer das auszuspielen für das du dich als Nutzer*in interessierst. Wenn du durch Zufall auf eine negative Seite gekommen bist, merkt sich der Algorithmus das. Im schlimmsten Fall Tierverstümmelungen. Du hast drauf geklickt und kriegst nun immer mehr zu sehen. Es ist wie ein Negativstrudel. Je mehr Aufmerksamkeit du diesen Dingen gibst, desto mehr werden sie ausgespielt.

Um diesen Zyklus zu brechen, solltest du aktiv werden: 1. Beende alle Abonnements, die damit zu tun haben könnten. 2. klicke bei Instagram auf die drei Punkte oben rechts und melde den Beitrag oder verberge ihn. 3. werde aktiv und suche nach Positivem. Zum Beispiel Motivationssprüche. Abonniere ein paar neue Accounts oder like solche Bilder. Und schwupps, dein Homefeed ändert sich relativ schnell.

Besorge dir Literatur und suche auf Social Media mehr über das Glücklichsein

Glücklichsein ist ein Zustand über den es viel zu berichten gibt. Wie du hier in meinem Beitrag gesehen hast, besteht der Weg zum Glücklichsein und das positive Denken auch aus einer inneren Einstellung heraus. Du kannst dich sehr unterstützen indem du dich mit dem Thema beschäftigst. Ich bin sicher, es findet ohne dass du es merkst ein Umdenken statt in dir drin. Ich für mich lese immer wieder einmal ein Buch übers Positive Denken oder übers Glücklichsein. Auf Instagram hab ich zudem eine Serie mit LIVES zum Thema «Glücklichsein lernen». Ich möchte dir aufzeigen, wie fest du es selbst in der Hand hast glücklich zu sein.

Meine Serie «Glücklichsein lernen» auf Instagram

Glücklichsein LIVE – wie geht das?
Glücklichsein LIVE – lebe deine Träume
Glücklichsein lernen LIVE – wie wir unser Verhalten selbst ändern
Glücklichsein LIVE -Mikroauszeiten & Selbstfürsorge
Glücklichsein lernen LIVE – was ist Glück und ist es lernbar? Interview mit der Bloggerin Rita Angelone von www.dieangelones.ch
Glücklichsein LIVE – wie man Positivität leben und streuen kann – mit Jessy Rinaldi
Follow:
Muriel
Muriel

Find me on: Web

2 Comments

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.