Die Pubertät: Eine aufregende Reise der Veränderungen für Eltern und ihre heranwachsenden Jugendlichen

Pubertät

Als Elternteil von vier Kindern, davon drei Mädchen und einem Jungen, habe ich die aufregende und mitunter turbulente Phase der Pubertät hautnah miterlebt. Jedes meiner Kinder durchläuft diese Zeit der Veränderungen auf seine ganz eigene Weise, und ich stehe als Elternteil vor der wunderbaren Aufgabe, sie in dieser wichtigen Lebensphase zu begleiten und zu unterstützen.

Wann tritt die Pubertät ein und wie merkt man das als Eltern?

Die Pubertät beginnt bei den meisten Jugendlichen zwischen dem 9. und 14. Lebensjahr. Es ist wichtig zu verstehen, dass sich die Pubertät bei jedem Kind unterschiedlich entfaltet. Einige Jugendliche können früher oder später als ihre Altersgenossen in die Pubertät eintreten. Es gibt jedoch einige gemeinsame Anzeichen, die darauf hindeuten können, dass die Pubertät begonnen hat:

  • Körperliche Veränderungen: Ein Wachstumsschub, die Entwicklung von Brüsten bei Mädchen oder eine Zunahme der Muskelmasse bei Jungen sind typische Anzeichen für den Beginn der Pubertät.
  • Stimmungsschwankungen: Jugendliche können emotionaler und reizbarer werden, da ihre Hormone in Aufruhr sind.
  • Hautveränderungen: Pickel und Mitesser können während der Pubertät auftreten, da die Haut mehr Talg produziert.
  • Menstruation: Mädchen erleben oft ihre erste Menstruation (Menarche) während der Pubertät, was ein weiteres deutliches Zeichen für den Eintritt in diese Phase ist.

Lese auch: Pubertät verstehen: Wenn die Pubertät einzieht

Wie geht man als Eltern mit der Pubertät um?

Die Pubertät kann für Eltern eine herausfordernde Zeit sein, da sich das Verhalten ihrer Kinder plötzlich verändert und neue Herausforderungen auftreten. Es ist für uns Eltern ebenfalls eine Persönlichkeitsschulung. Wir Eltern laufen unter Umständen auf den Felgen. Mütter am Limit, warum ist das so?

Hier sind einige Tipps, wie Eltern mit der Pubertät ihrer Kinder umgehen können:

  • Kommunikation: Offene und ehrliche Kommunikation ist von entscheidender Bedeutung. Schafft einen sicheren Raum für eure Kinder, um über ihre Gefühle, Ängste und Fragen zu sprechen.
  • Empathie: Zeigt Verständnis für die Emotionen eurer Kinder. Die Pubertät kann für sie eine verwirrende Zeit sein, und sie brauchen Unterstützung, um mit ihren Gefühlen umzugehen.
  • Grenzen setzen: Auch wenn Jugendliche nach Autonomie streben, benötigen sie weiterhin klare Grenzen und Regeln, um Sicherheit zu spüren.
  • Vorbild sein: Euer Verhalten als Eltern dient als Vorbild für eure Kinder. Zeigt, wie man respektvoll und einfühlsam mit anderen umgeht.
  • Geduld: Die Pubertät ist eine Entwicklungsphase, die Zeit und Geduld erfordert. Seid geduldig mit euren Kindern und unterstützt sie auf ihrer Reise zum Erwachsenwerden.
Teenager / Quelle: Unsplash

Körperliche Veränderungen und Altersspanne

Während der Pubertät durchlaufen Jugendliche verschiedene körperliche Veränderungen, die auf ihre Entwicklung zu Erwachsenen hindeuten. Bei Mädchen beginnt die Pubertät normalerweise zwischen 9 und 14 Jahren, während bei Jungen der Prozess in der Regel zwischen 10 und 17 Jahren beginnt.

Bei Mädchen sind einige körperliche Veränderungen:

  • Brustentwicklung
  • Wachstum von Schamhaaren und Achselhaaren
  • Erste Menstruation (Menarche)
  • Wachstumsschub

Bei Jungen sind einige körperliche Veränderungen:

  • Wachstum von Schamhaaren und Achselhaaren
  • Stimmbruch
  • Zunahme der Muskelmasse
  • Wachstumsschub

Veränderungen in der Familie während der Pubertät

Die Pubertät wirkt sich nicht nur auf die Jugendlichen aus, sondern bringt auch Veränderungen für die gesamte Familie mit sich. Eltern müssen sich auf die veränderten Bedürfnisse ihrer Kinder einstellen und flexibel auf deren Entwicklung eingehen. Jugendliche streben zunehmend nach Autonomie und möchten mehr Entscheidungsfreiheit haben. Es ist wichtig, eine gesunde Balance zwischen Freiheit und Verantwortung zu finden, um ihre Selbstständigkeit zu fördern und gleichzeitig die Sicherheit zu gewährleisten.

In der Pubertät können auch Konflikte zwischen Eltern und Kindern auftreten, da sich die Jugendlichen mit ihrer eigenen Identität auseinandersetzen und sich von ihren Eltern abgrenzen. Offene und respektvolle Kommunikation ist der Schlüssel, um Missverständnisse zu vermeiden und eine unterstützende Familienatmosphäre aufrechtzuerhalten.

Die Pubertät: Eine aufregende Zeit der Veränderungen und wie Eltern am besten damit umgehen können

Die Pubertät ist eine aufregende Zeit, in der unsere Jugendlichen körperliche, emotionale und soziale Veränderungen durchleben. Als Eltern stehen wir vor der wunderbaren Aufgabe, sie in dieser bedeutenden Phase zu begleiten und zu unterstützen. Damit ihr als Eltern diese Zeit bestmöglich meistern könnt, habe ich für euch 7 wertvolle Tipps zusammengestellt:

7 wertvolle Tipps

  1. Offene Kommunikation fördern: Schafft einen sicheren Raum für eure Kinder, um über ihre Gefühle, Ängste und Fragen zu sprechen. Die Teenies weisen einem vielleicht erst ab, aber im Grossen und Ganzen sind sie sehr glücklich, wenn man mit ihnen offen spricht. Klappt es nicht direkt, so versuche es einfach ein weiteres Mal. Eine weise ältere Frau sagte mir einmal: Mache Angebote und höre nie auf, Angebote zu machen. So hast du irgendwann Erfolg!
  2. Empathie zeigen: Zeigt Verständnis für die Emotionen eurer Kinder. Die Pubertät kann für sie eine verwirrende Zeit sein, und sie brauchen Unterstützung, um mit ihren Gefühlen umzugehen.
  3. Grenzen setzen: Auch wenn Jugendliche nach Autonomie streben, benötigen sie weiterhin klare Grenzen und Regeln, um Sicherheit zu spüren.
  4. Vorbild sein: Euer Verhalten als Eltern dient als Vorbild für eure Kinder. Zeigt, wie man respektvoll und einfühlsam mit anderen umgeht.
  5. Geduld haben: Die Pubertät ist eine Entwicklungsphase, die Zeit und Geduld erfordert. Seid geduldig mit euren Kindern und unterstützt sie auf ihrer Reise zum Erwachsenwerden.
  6. Körperliche Veränderungen erklären: Bietet einfühlsame Aufklärung über die Pubertät, Menstruation und die Bedeutung von Körperakzeptanz.
  7. Unterstützung bei schulischen Herausforderungen: Die Teeniezeit kann sich auch auf die schulische Leistung auswirken. Bietet eure Hilfe und Unterstützung bei schulischen Herausforderungen an und zeigt, dass ihr immer an ihrer Seite steht.

Lasst uns gemeinsam diese aufregende Phase in den Leben unserer Jugendlichen zu einer Zeit des Wachstums und der Entdeckung machen. Indem wir ihnen liebevolle Unterstützung bieten und ihre Einzigartigkeit anerkennen, legen wir den Grundstein für selbstbewusste und starke junge Erwachsene.

Wenn der Teenager nicht mehr reden will - Gastartikel bei nau
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