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Aufräumen schafft Erleichterung: eigener Platz für alles

Ein eigener Platz für jedes Ding

Möchte man sein Heim aufräumen, kommt man nicht drum herum die verschiedenen Zimmer auch zu entrümpeln. In den vorherigen Folgen habe ich dir gelernt, wie du mit der „Magic Cleaning“ – Methode von der Japanerin Maria Kondo durch Aufräumen Erleichterung erreichst. Heute zeige ich dir auf, wie ein eigener Platz für deine Dinge dir beim Aufräumen hilft und noch mehr Erleichterung bringt.

Es ging ums Tempo beim Aufräumen, dies ist wichtig, damit du eine neue Routine schaffen kannst. Dann ging es ums Kategorisieren, denn so wird der Prozess einfacher und praktischer. Beim weiteren Ausmisten muss man die Dinge anfassen (Haptik). Ist dies getan, bezieht Maria Kondo das Wohlbefinden ein und es geht um die Dinge, die einem Freude bringen.

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Ein eigener Platz für jedes Ding

Es dürfen auch Sachen entsorgt werden, die uns mehr Mühe bereiten, wie zum Beispiel Bücher. Wem das zu radikal ist, der kann auch die funktionstüchtigen, respektiv schönen Dinge jemandem weitergeben, sie spenden oder gar online verkaufen. Die Sachen, die einem gefallen und für den Alltag gedacht sind, die bewahrt man an einem Ort auf.

Jede Kategorie hat ihren Platz. Zum Beispiel werden die Stifte aussortiert, die nicht mehr schreiben. Im nächsten Schritt 3 funktionstüchtige behalten mit denen du gerne schreibst. Diese platzierst du in einem schönen Behälter auf dem Schreibtisch, nicht etwa in eine hintere Schublade oder gar eine Tasche. Du teilst die Sachen in Kategorien ein: alltäglich benutzt, wöchentlich benutzt und monatlich benutzt. Die wöchentlichen kommen im Büro dann in die Schublade und die monatlich benutzten dann z.B. in den Schrank. Alle Dinge, die du besitzt,  bewahrst du auf einen Blick überschaubar, platzsparend und griffbereit auf.

Natürlich benötigt es Zeit, bis ein eigener Platz für jedes Ding vorliegt. Versuche zu überlegen, wo die täglichen Dinge am Besten griffbereit sind. Die Schubladen sollten nicht alle jeden Tag geöffnet werden, wie auch die Schränke. Doch sind wir ehrlich: hast du die Dinge in deinen Schubladen wirklich alle das letzte Jahr gebraucht? Ich nicht! Deswegen räume ich die Schubladen regelmässig wieder auf. Es sammeln sich unglaublich viele Dinge an.

Andere Ansammlungen sind Bastel- und Malarbeiten von den Kindern: Bestimmt kennt ihr das – jedes Kind kommt regelmässig mit Zeichnungen oder Bastelarbeiten nach Hause. Auch hier bestimmt ihr eine Wand oder eine Tür, z.B. am Kühlschrank oder die Küchentür, wo ihr diese Zeichnungen aufhängt. Und kommt eine neue, muss eine alte gehen. Nur so kannst du sicher sein, dass du nicht im Chaos versinkst.

Räume auch die Lebensmittel-Aufbewahrungsschränke regelmässig auf. Dann hast du gleich drei Vorteile: 1. hast du einen guten Überblick über das, was du zuhause hast. 2. Ein eigener Platz für jedes Ding hilft dir die Einkaufsliste einfacher zu gestalten. 3. Deine Nahrungsmittel verderben nicht.

Bei den Schmink- & Beautysachen ist es ähnlich: Bei uns hat jede/r eine Schublade und sobald die Schublade voll ist, muss bei Anschaffungen etwas gehen. Ich bin froh, dass wir das jetzt so durchgesetzt haben. Es hat mir gelernt, dass wir gar nicht so viel auf Vorrat kaufen sollten. Denn das ist nur Verschwendung!

Ein eigener Platz für alle Dinge, die du besitzt, zu finden ist echt Gold wert!

Tipp von mir: Wenn alle deine Dinge ihren Platz haben, beim nächsten Aufräumen stellst du dir zwischen dem Platz und dem Ding einen roten Faden vor. Durchs ganze Zuhause sind rote Fäden gespannt. Diese gilt es wieder aufzuwickeln 😉

Gefallen dir meine Tipps? So kannst du die ganze Reihe der Aufräumtipps durchlesen:

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