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Aufräumen schafft Erleichterung: Kategorisieren

Aufräumen - Kategorisieren

Wenn wir uns mit Aufräumen beschäftigen, denken wir meistens direkt an das eine oder das andere Zimmer. Wir erinnern uns also an Orte. Doch lerne bei mir lernst du, auf was es eigentlich ankommt beim Aufräumen resp. Ausmisten.

Aufräumen - Kategorisieren
Aufräumen – Kategorisieren

Die tägliche Routine hilft uns ja schon viel beim Ordnung Halten, doch es gibt viele Dinge, die wir immer wieder aufräumen und verstauen. Viele Regale und Schränke sind monate- oder jahrelang praktisch unverändert verstellt oder zugemüllt. In der Realität oft unbenutzbar. Um diese Situation zu verbessern, kannst du weiter meinem Faden folgen, den ich dir hier vorstelle. Letzte Woche fingen wir an mit dem Magic Cleaning – dem Aufräumen, das Erleichterung schafft, dann ging es weiter mit dem Tempo. Heute geht es ums Kategorisieren.

Aufräumen schafft Erleichterung – Folge 2: Kategorie sortieren, nicht Ort

Hier musst du „Heute die Küche, morgen das Bad“ vergessen. Denn durch meine Methode – nur 5 Minuten in jedem Raum pro Tag – hast du zwar mehr Ordnung, doch oft räumst du täglich die gleichen – jahrelang gehordeten – Dinge weg, ohne sie sinnvoll gebraucht zu haben (z.B. in einem Kinderzimmer sind oft Spielsachen am Boden, die einfach nur ausgelehrt worden waren, nicht bespielt). Das Aufräumen würde also nie ein Ende nehmen. Aus diesem Grund empfiehlt Kondo, dass man seine Dinge kategorisiert. Man versucht eine Reihenfolge zu beachten: Bücher, Kleider, Kleinkram, Papiere, Kleinkram, Erinnerungsstücke. Die Bücher und Kleidung fallen einem am einfachsten beim Abschied nehmen. Die Erinnerungsstücke jedoch sind schwierig auszusortieren. Deswegen kommen die gegen den Schluss. Du nimmst die geliebten gehordeten Erinnerungsstücke aus allen Räumen und tust sie zusammen auf einen Haufen. Du musst diese Dinge alle zusammen ansehen. Es kann ein gewisses „Schockerlebnis“ sein. Diese Visualisierung ist gemäss Kondo aber wichtig, um zu sehen, wie wichtig das Ausmisten ist. Sind diese Dinge jedoch im ganzen Zuhause verstreut, würde man nicht darauf kommen. Man verdrängt lieber.

Mein Tipp: Wenn es mir hier schwer fällt mich von etwas zu trennen, dann überlege ich mir als erstes, wie lange ich das nicht mehr gebraucht habe. Im nächsten Schritt tue ich es in eine Kiste und versehe es mit einem Datum. Wenn ich es dann in den folgenden 6 Monaten nie vermisse, kommt es weg.

Du hast heute also gelernt, dass es wichtig ist, alle gehordeten Dinge zu kategorisieren und die Unnützen weg zu geben. Ich empfehle dir, auch hier die Temporegel anzuwenden.

So, bist du bereit für die nächste Folge des Magic Cleanings? Als nächstes lernst du, wie das Anfassen (die Haptik) deine Entscheidung leichter macht beim Ausmisten.

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