Aufräumen schafft Erleichterung: Erinnerungen

Erinnerungen - MOM of 4 räumt auf!

Ich bin ja gar nicht von Hause aus ordentlich. Ich musste es mir erst lernen. Wie ich es hingekriegt habe, habe ich in meiner Serie zum Thema Aufräumen zum Nachmachen erläutert. Was macht man mit Erinnerungen? 

Wenn man sein Zuhause ordentlich und aufgeräumt halten möchte, so ist es wichtig, dass das Zuhause auch entrümpelt ist. Für mich selbst momentan gar nicht einfach, denn ich arbeite Vollzeit und bin somit unter der Woche nicht zu Hause oder im Home Office. Meine bessere Hälfte und ich teilten uns früher die Kinderbetreuung. Er schaute während zwei ganzen Tagen für die Kinder, doch die Routine, die ich beim Putzen entwickelt hatte, ist nicht einfach zu übernehmen (Update September 2020).

In meiner Serie zum Thema  «Magic Cleaning» – der Methode von der Japanerin Maria Kondo – habe ich Euch durch die verschiedenen Prozesse geführt und Euch aufgezeigt, wie Ihr durch Aufräumen Erleichterung erreicht.

In der ersten Folge ging es ums Tempo beim Aufräumen, welches wichtig ist, damit du eine neue Routine schaffen kannst. Gleich danach ging es ums Kategorisieren, damit der Aufräumprozess schnell und effektiver läuft. Beim anschliessenden Ausmisten sollten die Dinge angefasst (Haptik) werden. Nach dem Anfassen und der Entscheidung die wichtigsten Dinge zu behalten, wird für die ein fixer eigener Platz geschafft. Das Wohlbefinden stellt sich gemäss Maria Kondo immer mehr ein, denn nur die Dinge, die einem Freude bringen bleiben im Zuhause.

Erinnerungen - alte geliebte Dinge, wie Photos z.B.
Erinnerungen – alte geliebte Dinge, wie Photos z.B.

[bctt tweet=»Doch wie gehe ich mit meinen liebsten Sachen um, die ich behalten möchte trotzdem sie mir nichts nützen? Ein schöner Ort zum Ausstellen – ein Altar – muss her…. #Ordnung #Aufräumen #Pimpyourhousehold » username=»muriel_urech»]

Ein Altar für Erinnerungen

In unserem Zuhause haben fast alle Sachen einen festen Platz. Manche Kindersachen, die frisch nach Hause kommen, brauchen jeweils dann noch einen. Neu für mich ist der Prozess des Abschiednehmens von der vom Shintoismus beeinflussten Kondo. Sie empfiehlt den Habseligkeiten gegenüber dankbar zu sein und diesen Respekt zu zollen. Dies helfe sich zu lösen. Du solltest z.B. dein altes Heft so verabschieden: «Ich danke dir liebes Heft, dass du mir beigestanden hast, ich brauchte dich oft. Nun ist dein Dienst getan und du darfst ins Recycling.».

Bei anderen mit Nostalgie verbundenen Erinnerungsstücken wird es dir schwerer fallen. Deswegen schlägt die Aufräum-Expertin vor einen Ort zu schaffen, auf dem du diese Stücke ausstellen darfst. Es hat den Zweck eines Altars – einem heiligen Ort, der für schöne Erinnerungen steht. Dabei ist zu beachten, dass der Ort fix definiert ist (z.B. auf einem Möbel, in einem Regal, etc.). Er darf keinesfalls grösser werden.

Du kannst dir z.B. 2 – 4x im Jahr Zeit nehmen diesen Ort auszumisten oder schöner gesagt zu arrangieren. Das Schöne dabei ist, dass sonst ja alle Sachen einen Platz haben und du dich nur auf eine Ecke oder Möbel konzentrieren musst.

gen - im Kinderzimmer die ersten Schühchen, etc.
Erinnerungen – im Kinderzimmer die ersten Schühchen, etc.

Weniger ist mehr

Wer die Methode der japanischen Aufräumexpertin durchzieht, wird Platz und Ordnung schaffen, viel Platz für Neues finden und dabei vom Chaoten zum Minimalisten werden. Der Vorteil dabei ist, dass man nichts vermisst und sich frei fühlt. Dabei sparst du noch beim täglichen Aufräumen.

Muriel’s Tipp:

Mein Tipp: Bei zukünftigen Anschaffungen behalte dir den Ansatz im Hinterkopf: «Bringt es Freude, inspiriert es mich? Passt es zu meinem Stil?». So gewährst du nur wenigen Dingen einen Platz in deinem schönen Zuhause. Du lernst viel bewusster dich für Dinge, die dir gut tun zu entscheiden. Du wirst viel positiver durch deine neue Denkweise. 

Extra-Tipp: Falls du Mühe hast dich daran zu halten und zu vielen Dingen einen Platz in deinem Zuhause gewähren möchtest, so gilt die Regel: Für jedes neue Stück entscheide ich mich beim Kauf welches andere Ding ich verabschieden werde. Beispiel: Die neue Saftpresse nimmt in dem Fall den Platz des Eierkochers (den du seit 8 Monaten nie genutzt hast) ein.

So kannst du zwei Fliegen auf einmal schlagen: Du bist erleichtert, weil dein Zuhause aufgeräumt bleibt und sparst zudem auch beim Haushaltsbudget! Wie du sonst noch sparen kannst, liest du bei meinem Artikel diese 10 Spartipps im Haushalt helfen wirklich

Hast du dein Zuhause schon aufgeräumt? Oder brauchst du noch mehr Tipps? Dann gehe direkt zu meiner Rubrik #Pimpyourhousehold oder meinem Artikel Mein Weg zu einem schönen Zuhause – ein gut organisierter Haushalt.

Vorher brauchst du noch Inspiration? Dann hilft dir vielleicht der Artikel Was für ein Chaostyp bist du?

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9 Comments

  1. 1. Juli 2018 / 15:02

    Hallo, ja Ordnung schaffen ist immer wichtig. Muss ich auch mal wieder machen ? Lg Melissa

  2. 2. Juli 2018 / 12:50

    Ich habe es immer noch nciht geschafft Ordnung ins Chaos zu bringen. Das mit den Erinnerungsstücken fällt mir besonders schwer. Die Idee einen eigenen Ort dafür festzulegen finde ich toll. Danke für den mal wieder sehr inspirierenden Beirag ?

    Liebe Grüße,
    Diana

    • Muriel
      Autor
      4. Juli 2018 / 21:36

      Gerngeschehen! Ich denke, es braucht Zeit. Denke drüber nach, wie oft du die Erinnerungsstücke wirklich würdigt, oder ob sie eventuell schon ihren Teil getan haben. Dann kannst du beruhigt und erleichtert Adieu sagen.
      LG
      Muriel

  3. 4. Juli 2018 / 10:09

    Die Kategorie Erinnerungen habe ich auch erst seit kurzem durch. Viele Dinge wusste ich gar nicht mehr, dass ich sie habe. Ich glaube die rund 100 Postkarten hätte ich niw wieder alle gelesen. Die Karten haben ihren Zweck erfüllt, wenn ich mich beim Blick in den Briefkasten darüber freue. Und die Stücke die geblieben sind, sind nun nicht mehr in einer Kiste im Schrank, sondern wie du geschrieben hast, fester Bestandteil meiner Wohnung und erfreuen mich jeden Tag 🙂

    • Muriel
      Autor
      4. Juli 2018 / 21:32

      Genau so halte ich es auch. Schrankhocker verlassen früher oder später mein Haus ?. Ach, die Erleichterung fühlt sich grossartig an!

  4. 12. Juli 2018 / 12:30

    Ordnung finde ich sehr wichtig. Von Dingen, mit denen ich Erinnerungen vorbinde, aber nicht mehr brauche, kann ich mich trotzdem nur schwer trennen. Ich glaube, das geht jedem irgendwie so.

    Liebe Grüße,
    Saskia Katharina

  5. 19. Juli 2018 / 9:59

    Ich bin gerade auch sehr viel am Aufräumen, daher freue ich mich immer sehr über solche Beiträge! Es ist nämlich gar nicht so einfach, da konsequent zu sein.

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